Das Prandium System liegt im östlichen Verwaltungsbereich und somit an einer Schlüsselstelle der regionalen Handelsrouten. Die sicheren Warpkorridore nach Talassar, Iax und Macragge treffen hier aufeinander und dienen als Leuchtfeuer für eine gefahrlose Warpreise.
Das System besteht aus drei ehemaligen Paradieswelten, die von den Tyraniden stark verheert wurden. Am härtesten traf es Prandium Prime, einen nunmehr tote Welt. Allein eine Bohrstation, einsame Bastion menschlichen Lebens, erforscht das Innere des Planetens.
Auf Prandium Secundus zeugt noch heute die von Ruinen bedeckte Oberfläche von den gewaltigen Schlachten, die hier vor einigen hundert Jahren gegen die Tyraniden geschlagen wurden. Vereinzelte menschliche Siedlungen, täglich in den Kampf ums Überleben verstrickt, erheben sich aus dem Staub einst blühender Wälder. Prandium Secundus besitzt einen bewaldeten Mond, der trotz seiner fruchtbaren Oberfläche kaum besiedelt ist. Genutzt wird er stattdessen in zahllosen Manövern und Trainings von den elitären Truppen der Ultramarines.
Das Asteroidenfeld des Sektors war einst als Prandium Tertio bekannt. Im Krieg durch einen Exterminatus zerstört um der Tyranidenflotte die Biomasse zu verweigern, ist das Feld heute Hort von Piraten.
Die Handelsstation ist das Herz des Systems. An der Schlüsselstelle der Warpkorridore sorgt sie für den Austausch von Gütern und Informationen mit dem Rest des Sektors. Auch eine Forschungsstation, regelmäßiger Ausgangspunkt von Expeditionen auf die tyranidengebeutelte Welt, wurde hier errichtet.
Schon seit einiger Zeit liegt außerdem ein schwer beschädigtes Schiff der Dark Angels für Reparaturen und zum Aufnehmen neuer Vorräte an den Docks.
Battle for Prandium
Sonntag, 12. November 2017
Die Galaxie
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| Die Galaxis |
Eine Millionen Planeten, die noch von Menschen gehalten werden. Eine Millionen, die treu dem Imperium dienen, die sich auf den Schutz und die Gerechtigkeit des Gottimperators verlassen. Teils aus dem Gedächtnis der restlichen Menschheit verschwunden und auf Jahrzehnte ohne jede Kommunikation zum Rest des Imperiums, blicken die Bewohner mit Bangen in die Düsternis der Weiten über ihnen.
Oft kalt und karg, vereinzelt durch Terraforming bewohnbar gemacht oder mit einsamen Raumstationen ausgestattet, zählt für sie alle im Selbstverständnis des Imperiums die Besiedelung als alleiniges Anrecht der Herrenrasse Mensch. Jeder Fremde, jeder Xenos ein Feind. Die verzweifelte Verteidigung des Lebensraumes gegen die zahllosen Bedrohnungen gelingt nur durch eine strikte Organisation der Gebiete. Aufgeteilt ist dieser den Menschen bekannte Teil des Universums in fünf Segmente.
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| Der Ultramar Subsektor |
Im Ersten Tyranidenkrieg wurden viele Planeten des Reiches von Tyraniden befallen. Auf etlichen kam dadurch jegliches Leben zum erliegen, als der Schwarm eine Spur der Verwüstung hinterließ. Gestoppt werden konnte der Raubzug erst durch die vereinten Bemühungen der Verteidiger in der Schlacht von Macragge. Noch heute zeugen die zahlreichen durch den luftleeren Raum treibenden kahlen Felsbrocken von dem Schrecken der Invasion.
Gazbag Greenbrain
Der Asteroid mit dem offiziellen Namen "A-324471-YHK" trieb von den Kartografen des Imperiums weitgehend unbeachtet durch den luftleeren Raum des Sektors Prandium. Auf den meisten offiziellen Sternenkarten war er von den benachbarten Felsbrocken "A-324471-YHL" und "A-324471-YHM" kaum zu unterscheiden. Dieser Eindruck änderte sich spätestens dann, wenn unvorsichtige Handelsschiffe dem Feld zu nahe kamen...
"Feeeuuaa!" schrie Gazbag Greenbrain, selbst ernannter Waaaghboss des Brockänz, den er jetzt schon seit einigen Jahren zum Ausgangspunkt seiner Beutezüge erkoren hatte. Aufbrüllend erwachten die Fetten Wummänz, Bazzookaz und großen Kanonänz zum Leben und perforierten die Außenhülle des bereits hilflos dahintreibenden Handelsschiffes "Der Senatorinnen Freude". "Macht sä platt, boyz!", donnerte er mit sich überschlagender Stimme hinterher, kurz bevor er sich selbst mit wahnsinnigem Lachen an die Spitze seines johlenden Enterkommandos setzte. Wild aus seiner Pistolä feuernd warf er seinen gewaltigen, grünen Körper auf die panischen Verteidiger. Die eisenbeschlagenen Stiefel zerrissen die Metalltüren im Inneren des Frachters wie Papier, die Energieklaue fegte mit einem bösartigen Aufbrüllen jeden Widerstand zur Seite. Nur wenig später wurde das taumelnde, kaum noch flugfähige Schiff mit Hilfe massiver Ketten als Beute Richtung Asteroidenfeld gezogen.Die Oberfläche des A-324471-YHK, seinen Bewohnern besser bekannt als "Da Riesän Brockän", war übersäht von zahllosen rostigen Metallkonstruktionen, die sich teilweise bis weit in den Himmel erstreckten. Beißender Rauch stieg auf, ausgespuckt von den unzähligen Schmieden, Hochöfen und wahnsinnigen Konstruktionen des Oba-Meks Darak "kläve aba hart" Blitzbirnä. Der Lärm der Arbeiten war ohrenbetäubend, durchbrochen zudem vom Knattern der Motoren, wenn irre lachende Bikaz in waghalsigen Manövern über die Oberfläche rasten. Wild ihren Salut feuernd - und dabei ihrem Spaß an Lärm und Zerstörung nachkommend - brettertend sie jetzt auf die Überreste "Der Senatorinnen Freude" zu, die gerade in einer Staub- und Ruß
wolke auf der Oberfläche aufschlug.
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